10 Dinge, die du in Amsterdam tun solltest

Im März 2015 besuchte ich die Hauptstadt der Niederlande für 4 Tage. Unsere Tage waren ganz schön vollgestopft um möglichst viel von der Stadt zu erleben. 10 Dinge, die für mich beim ersten Besuch ein Muss sind, habe ich euch zusammengestellt:

1. Der Klassiker: Grachtenfahrt

Ohne Titel
Ein Besuch in Amsterdam ohne eine Grachtenfahrt ist kaum vorstellbar. Es ist quasi Pflichtprogramm. Vom Wasser aus bekommt man einen ganz anderen Blick auf die Stadt als wenn man einfach nur durch die Straßen läuft. Grachtenfahrten werden überall in der Stadt angeboten und in der Regel gibt es auf den Booten mehrsprachige Ansagen. Auf unserem Schiff wurde alles auf Niederländisch, Englisch, Deutsch und Französisch erklärt. Der Preis für eine einstündige Grachtenfahrt lag bei uns unter 10 €.

2. Entspannen im Vondelpark

Ohne Titel
Amsterdam lässt sich wunderbar zu Fuß oder auf dem Fahrrad entdecken. Eigentlich ist man immer nur in Bewegung und darum sollte man unbedingt auch eine Pause einlegen - diese am besten im Vondelpark. Der Park liegt am Rande von Amsterdams Zentrum und ist lang und schmal und vor allem, wie sollte es in Amsterdam auch anders sein, mit viel Wasser durchzogen.
Am besten sucht man sich irgendwo ein ruhiges Plätzchen, streckt die Nase gen Sonne und lässt sich die eingepackte Stulle schmecken.

3. Einen Blick über die Stadt werfen: Westerkerk

090 Westerkerk
Die Westerkerk ist nicht nur von außen hübsch anzusehen, sie ist auch eines der wenigen höheren Gebäude der Innenstadt. In den Sommermonaten kann man den Turm besteigen und einen Blick von oben auf Amsterdam werfen. Im März war der Turm leider geschlossen (Alternative: Openbare Bibliothek), so dass wir ihn nur von außen ablichteten.

4. Direkt nebenan: Anne-Frank-Haus von außen bestaunen

Fast direkt neben der Westerkerk in der Prinsengracht findet sich das wohl bekannteste niederländische Haus. Haltet an der Westerkerk einfach nach der kilometerlangen Schlange Ausschau, ihr werdet sie kaum übersehen können. Im Anne-Frank-Haus befindet sich ein Museum, dass Anne Frank gewidmet wurde. Da das Haus recht klein ist, wird immer nur eine bestimmte Anzahl an Personen eingelassen. Erst wenn jemand das Museum wieder verlässt, wird der nächste eingelassen. Das führt zu unendlich langen Schlangen, denn das Anne-Frank-Haus ist sehr beliebt. Am besten deutlich vor der Öffnungszeit kommen oder das Haus einfach nur von außen anschauen.

5. Ziellos durch die Gassen streifen (Jordaan)

In Amsterdam gibt es unendlich viel zu entdecken. Überall verstecken sich schmale Häuser mit tollen Haustüren oder bunten Hauswänden oder besonders tollen Tulpen vor den Fenstern. Es bietet sich daher an durch die Gassen zu schlendern und die Eindrücke in sich aufzusaugen. Besonders gut gelingt einem das im Jordaan. Beim Jordaan handelt es sich um ein Stadtteil Amsterdams, der durch die Brouwersgracht, der Leidsegracht, der Prinsengracht und der Singelgracht begrenzt wird. Es ist ein Wohnviertel, in dem die Mieten inzwischen jedoch sehr teuer sind. Trotzdem hat man das Gefühl in das echte amsterdamer Leben einzutauchen und das Lebensgefühl zumindest einen Moment in sich aufzusaugen.

6. Fahrräder fotografieren (und/oder leihen)


Wenn es etwas in Massen in Amsterdam gibt, dann sind es Fahrräder. Sie fahren überall und sie stehen auch überall. An jedem Brückengeländer, an jeder Straßenlaterne. Sie sind einfach überall. Als Nicht-Amsterdamer sollte man immer die Augen offen halten um nicht von einem flotten Einheimischen über den Haufen gefahren zu werden. Da kennen die nämlich nichts. Unbedingt die Fahrräder fotografieren, damit sich man später daheim beim Fotos durchschauen daran erinnern kann, wie alle mit den Rädern an einem vorbei flitzen.
Die Wagemutigen können sich auch ein Fahrrad leihen und sich mit in den Klingelwahnsinn stürzen. Es ist jedoch häufig eine Kaution fällig, um ein Rad auszuleihen. Das am besten bedenken, bevor man in den nächsten Laden spaziert.

7. Ein Museum besuchen

Die Niederlande hat einige große Künstler hervorgebracht. Einer von ihnen war van Gogh und über eben diesen gibt es in Amsterdam auch ein ganzes Museum. Wer sich ein etwas kleineres Museum anschauen möchte, dem sei dieses empfohlen. Es gab dort vieles zu sehen und die Angestellten waren furchtbar nett. Ganz in der Nähe ist dann auch das Reichsmuseum (Rijksmuseum), das schon von außern unglaublich groß aussieht. Dafür am besten einen ganzen Tag einplanen; übrigens darf man dort im Gegensatz zum Van-Gogh-Museum nicht fotografieren.

8. Ein Selfie vor/auf/neben dem iamsterdam-Schriftzug


Auf dem Vorplatz des Rijksmuseums findet sich der berühmte iamsterdam-Schriftzug. Dort ist der perfekte Selfie-Spot, aber noch perfekter wäre es, wenn jemand anderes das Foto von einem macht. Der Schriftzug ist nämlich so breit, dass man ihn bei einem Selfie nur schwerlich vollständig auf das Foto bekommt. Zusätzlich schwer machen es einem die hundert anderen Touristen, die ebenfalls unbedingt ein Foto auf/neben/unter dem Schriftzug machen wollen... aber die Touristen gehören inzwischen zu Amsterdams Stadtbild wie die Fährrader, also nimm sie einfach mit auf dein Foto.

9. Ganz viel Wissen ansammeln auf einer Freewalking Tour

Vieles kann man sich durch einen Reiseführer anlesen oder einfach auf eigene Faust entdecken, aber in einer internationalen Gruppe mit einem Führer die Stadt zu Fuß erkunden macht eben auch Spaß. Wir suchten uns eine Free Walking Tour aus. Die Stadtführung ist erstmal kostenfrei, jedoch sollte man den Führer am Ender der Tour entlohnen - die Höhe entscheidet dabei jeder selbst. Wir erfuhren wahnsinnig viel und das meiste habe ich inzwischen wieder vergessen, aber eine kleine Kostprobe möchte ich euch geben:
1. In Amsterdam sind 176 Nationalitäten vertreten; damit ist Amsterdam die Stadt mit den meisten Nationalitäten weltweit. Auf Platz 2 befindet sich New York, welches aber von Niederländern gegründet wurde.
2. Die Grachten sind von einer bestimmten Art von Bäumen gesäumt, deren Wurzeln die Befestigung der Grachten "festhalten". Die Bäume blühen nur wenige Tage im Jahr weiß. Dies wird Spring Snow genannt.
Die Stadtführung findet auf Englisch statt. Wir buchten die Tour hier.

10. Ganz wichtig: Käse kaufen!

Man sollte mindestens einmal in Amsterdam Käse gegessen haben. Für mich gehört es sogar zum guten Ton. In den Souvenirgeschäften findet man unzählige Käselaibe, unterschiedlichste Sorten und das Beste: man kann probieren. Leider findet man aber in allen Souvenirläden den gleichen Käse. Hat man einmal probiert, kennt man alle.
Ich kaufte stattdessen in einem Supermarkt eine kleine Box mit Käsewürfeln, die wir dann mit in den Vondelpark nahmen und dort genossen. Ich kann nicht mal genau sagen, was für eine Sorte wir aßen, aber der Käse schmeckte super.

Warst du schon einmal in Amsterdam? Hast du noch mehr Dinge, die man in Amsterdam tun sollte?
Mehr Fotos aus Amsterdam findest du bei Flickr.

3 Kommentare:

  1. Tolle Tipps, da bekomm ich sofort Lust nach Amsterdam zu fahren! Hab ich mir für dieses Jahr auch fest vorgenommen und hoffe es klappt :) danke für den schönen Beitrag! <3

    Liebe Grüße
    Jasmin von nimsajx.blogspot.de

    AntwortenLöschen
  2. Ich muss einfach echt mal nach Amsterdam...
    Vor ein paar Jahren mussten wir unseren Besuch leider kurzfristig absagen und irgendwie kam es dann nicht mehr dazu ihn nachzuholen...

    AntwortenLöschen
  3. Die Tipps kommen einen Monat zu spät :-P aber super geschrieben :) gut zu wissen für meinen nächsten Besuch in dieser tollen Stadt

    AntwortenLöschen

 

Instagram

Folgen?

Follow

Hier schreibt...

...Antje, 26 Jahre alt aus Hannover.
Mit dem Rucksack auf dem Rücken und der Kamera in der Hand liebe ich es neue Orte und Gegenden zu entdecken.
Du willst mehr wissen?