1 Tag in Lübeck




Draußen sind es gerade 24 Grad, es geht auf 22Uhr zu, aber es ist trotzdem noch angenehm warm. Aus meinen Boxen dröhnt beste Musik (Sirenen, die neue Single von Madsen - sehr zu empfehlen) und ich denke zurück an letztes Jahr um diese Zeit. Ich habe euch hier schon mal den Deutschlandpass vorgestellt (es gibt ihn auch wieder für 2015!). Letztes Jahr habe ich den Deutschlandpass selbst genutzt und bin 5 Wochen durch die Bundesrepublik getingelt. Es war meine erste richtige Soloreise, das erste Mal mit meinem damals noch nigelnagelneuen Rucksack.
Bevor es richtig losging, unternahm ich zunächst zwei Tagesausflüge nach Osnabrück um Freude zu besuchen und als erster richtiger Ausflug stand dann schon Lübeck auf meinem Programm.

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Ich machte von Bremen aus einen Tagesausflug nach Lübeck, ich kann also keine Tipps für Übernachtungsmöglichkeiten geben. Ich plante es ganz bewusst als Tagestrip, da Übernachtungen in Deutschland schnell das Reisebudget schmälern und ich noch etwas Geld für die nächsten Stationen sparen wollte.
Der große Vorteil am Deutschlandpass: man kann damit IC und ICE nutzen (bzw. soll es sogar). So sind es von Bremen bis rauf nach Lübeck nicht mal 2 Stunden.

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Am Lübecker Hauptbahnhof angekommen machte ich mich zu Fuß auf in die Innenstadt Lübecks. Die Altstadt Lübecks steht seit 1987 unter Unesco Welterbe und ist super schön. Lübeck wird auch die "Stadt der sieben Türme" genannt. Dies lässt sich auf die fünf großen Kirchen Lübecks mit ihren insgesamt sieben Türmen zurückführen. Mein Weg führte mich gleich am Anfang zu einer der Kirchen, die Petrikirche. Die Kirche wurde im 2. Weltkrieg stark beschädigt und erst in den 80ern wieder vollständig restauriert. Das Innenleben der Kirche wurde jedoch nicht wieder hergestellt und es finden keine Gottesdienste mehr statt, aber sie hat es etwas ganz besonderes: einen Fahrstuhl im Kirchturm.
Der Kirchturm ist 108m hoch und statt mühselig Treppen hinaufzukraxeln, wie ich es sonst immer in alten Kirchen muss, kann man dort bequem in einen Lift steigen und sich nach oben befördern lassen. Für die Fahrt muss man einen kleinen Obulus zahlen (2014 zahlte ich 3€), aber man wird dafür mit einem unglaublichen Blick über Lübeck belohnt. Man kann wunderbar auf die Marienkirche mit ihren zwei Türmen oder auf das Holstentor blicken.

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(Klick macht groß)

Apropos Holstentor. Auch wenn die ganze Altstadt Lübecks zum Unesco Welterbe zählt, gehört das Holstentor wohl zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Das Tor begrenzt die Altstadt zum Westen hin und ist eines von zwei erhaltenen Stadttoren Lübecks.
Tritt man den Weg vom Hauptbahnhof zur Altstadt zu Fuß an, kommt man ganz automatisch am Holstentor vorbei und kann von dort aus weiter die Altstadt entdecken.

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Die Altstadt befindet sich auf einer Art "Insel" zwischen der Trave und der Wakenitz. Wunderbar lässt sich die Altstadt daher auch vom Boot aus entdecken. Schiffrundfahrten werden regelmäßig angeboten. Vom Wasser aus hat man noch mal einen ganz anderen Eindruck von der Stadt.

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Wer ein Souvenir für die Liebsten aus Lübeck mitbringen möchte, sollte Marzipan kaufen. Lübeck ist berühmt für die Marzipanherstellung und man findet in der Stadt Geschäfte von z.B. Niederegger, in denen es Marzipan in allen Variationen zu kaufen gibt.

Zusammenfassend bleibt mir zu sagen, dass Lübeck eine wirklich schöne, alte Stadt ist. Es lohnt sich einfach durch die Straßen zu schlendern und sich die vielen Gebäude anzuschauen. Ich bin mir sicher, dass Lübeck außerhalb der Altstadt auch noch einiges zu bieten hat, doch leider war meine Zeit auf einen Tag begrenzt. Ein Ausflug nach Travemünde ist bestimmt auch toll. Habt ihr noch Tipps, was man sich in Lübeck unbedingt anschauen sollte?



Noch mehr Fotos von meinem Tag in Lübeck findet ihr auf Flickr oder Instagram.

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Hier schreibt...

...Antje, 26 Jahre alt aus Hannover.
Mit dem Rucksack auf dem Rücken und der Kamera in der Hand liebe ich es neue Orte und Gegenden zu entdecken.
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