Essen und Trinken in Amsterdam




Amsterdam ist eine teure Stadt. Das merkt man nicht nur an den saftigen Hotelpreisen, sondern auch beim Essen gehen. Schnell zahlt man für einen einfachen Salat in einem normalen Restaurant um die 15€ und das schmerzt schnell in der Reisekasse. Das man aber nicht immer so viel Geld für Essen ausgeben muss, haben wir selbst ausprobiert. Wir waren nur vier Tage in Amsterdam, aber trotzdem konnten wir einiges testen.

Warme Mahlzeiten

Am ersten Tag aßen wir im La Place. Es handelt sich dabei um eine Art Kantine, die sich im obersten Stockwerk der Openbare Bibliothek (nahe des Hbf) befindet. Vom siebten Stock aus hat man einen tollen Blick über die Altstadt Amsterdams. Der Außenbereich ist nicht ganz so schön gestaltet, aber hauptsache die Aussicht stimmt. Es werden verschiedene Gerichte angeboten. Es gab Suppen, Salate zum selbst zusammenstellen, Burger und Pommes, Sandwich, Obst... Die Auswahl ist wirklich groß und das Essen sehr lecker. Wir zahlten für einen Burger und Pommes 7,50€ (ohne Pommes 5€). Für die Größe der Portionen fand ich den Preis angemessen. Leitungswasser gibt es übrigens umsonst.
Da man von außen nicht erkennen kann, dass sich in der Bibliothek oben eine Kantine befindet, waren auch nur wenige Touristen im La Place. Wir hatten das Gefühl mitten zwischen den Einwohnern von Amsterdam zu essen und trotzdem war noch alles sehr international. Ich würde jederzeit wieder dort essen, wenn es mich nochmal nach Amsterdam verschlagen sollte.

An Tag Nummer 2 waren wir wieder in der Nähe des Hauptbahnhofs. Erst wollten wir nochmal ins La Place, entdeckten dann aber, dass im Erdgeschoss des Bibliothekbgebäudes Vapiano vertreten ist. Vapiano werden die meisten schon aus Deutschland kennen. Dort bekommt man italienische Gerichte zu moderaten Preisen. Das besondere am Vapiano ist, dass das Essen direkt vor den Augen des Gastes zubereitet wird und man selbst die Chance hat an Gewürzen und Zutaten mitzuwirken. Leider war es sehr, sehr voll bei Vapiano und wir mussten ca. 40-50min warten bis wir bestellen konnten. Geschmacklich war es gewohnt lecker und preislich haben wir für unser Essen (einmal Pesto Nudeln, einmal Bolognese) zwischen 6,50€ und 7,50€ bezahlt (zzgl. Getränke).

Am dritten Tag suchten wir uns in der Nähe des Leidesplein ein Restaurant. Viele Restaurants dort waren recht teuer. Es gab viele Steakhäuser, die ja sowieso eher teurer sind. Auf den Straßen wurden wir andauernd angesprochen, ja fast bedrängt, in bestimmte Restaurants einzukehren. Wir wählten Antonios, weil wir dort eben nicht auf der Straße angesprochen wurden. Wir aßen dort super leckere Pizza und zahlten das erste Mal über 10€ für unser Essen. Es gibt dort aber auch Mahlzeiten, die weniger kosten. Uns hat die Atmosphäre dort gut gefallen und wir bekamen unser Essen super schnell.



Kaffee & Kuchen

Amsterdam hat soo viele kleine süße Cafés und Lädchen, in denen man wunderbar Kaffee trinken und Kuchen essen kann. Oft sind leider auch die Preise recht teuer. Wir tranken häufig eine heiße Schokolade, weil es trotz des Sonnenscheins noch so, so kalt war und wir uns wieder aufwärmen wollten. Unsere heißen Schokoladen tranken wir einmal bei Starbucks (3,90€), einmal im Hard Rock Cafe (4,10€) und einmal in einem Café (2,00€) im Kaufhaus Hema. Mit zunehmenden Preis wurde der Kakao leider immer schlechter. Vom Kakao im Hard Rock Café war ich richtig enttäuscht und die Bedienung war auch noch sehr unfreundlich. Bei Hema nahmen wir auch noch ein Stück Kuchen dazu, das super schmeckte. Insgesamt hat es uns dort sehr gut gefallen und die Preise waren wirklich super.

1 Kommentare:

  1. Hallo liebe Antje,
    ich gehe im Januar auch mit meinem Freund nach Amsterdam für 3 Nächte. Das Hotel und eine Bootsfahrt sind schon gebucht. Kannst du mir sonst noch empfehlen was man unbedingt gemacht haben sollte? Und kommt man dort mit deutsch weiter oder sollte ich mich auf englisch einstellen?
    Deine Essenstipps haben mir schon mal super weitergeholfen!!!
    Liebe Grüße,
    Lena :-*

    http://footprintstravelblog.blogspot.de

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...Antje, 26 Jahre alt aus Hannover.
Mit dem Rucksack auf dem Rücken und der Kamera in der Hand liebe ich es neue Orte und Gegenden zu entdecken.
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